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Big picture ‐ big success

Über 10.000 Besucher machten sich bei der Langen Nacht der Forschung ein Bild von wissenschaftlicher Detailarbeit und den großen Zielen dahinter

Häuser, die jede Energieverschwendung bemerken, Traktoren, die kontrollieren, ob die Pflanzen gesund sind, für jeden einzelnen Patienten maßgeschneiderte Medikamente:  Ein beträchtlicher Teil des Programms bei der diesjährigen Forschungsnacht führte eine vielversprechende – und gar nicht so weit entfernte – Zukunft vor Augen. An allen  sechzehn Standorten aber konnten die Besucher gestern Experimente und Entdeckungen machen, den Experten ein Loch in den Bauch fragen, selbst in die Rolle des  Wissenschaftlers oder in die des Versuchskaninchens schlüpfen – und so einen Eindruck gewinnen, wie Forschung unser tägliches Leben beeinflusst und unsere Zukunft  gestaltet. Die Begeisterung der vielen kleinen Entdecker zeigte, dass die LUNA eines ihrer wichtigsten Ziele erreicht hat: in Kindern die Faszination für Wissenschaft zu  wecken. Wer gestern todmüde ins Bett fiel, nachdem er über die Forschung von Morgen staunte, ist morgen vielleicht selber ein Forscher.

 

Initiiert und gefördert von der Europäischen Union, fand die „Nacht der Forschung“ gestern in über 250 europäischen Städten statt. Für Bozen war es die fünfte LUNA mit tausenden interessierten Besuchern. Aus 127 Aktivitäten konnten sie sich ihre eigene Forschungsreise zusammenstellen – wer wollte online, wie schon 2014. Das große Event führte den Boznern auch wieder einmal vor Augen, wie viele Menschen in ihrer Stadt in Wissenschaft und Forschung tätig sind.

„Das menschliche Gesicht der Wissenschaft sichtbar zu machen – das ist eines der Anliegen der Nacht der Forschung: die Forscher mit ihren Hoffnungen, Erwartungen und Problemen“, erklärte die EU-Projektbeauftragte Anca-Adriana Cucu, die in diesem Jahr bei der LUNA zu Gast war. „Wenn junge Leute ‚Wissenschaftler spielen‘, erfahren sie die Freuden dieses Berufs und sehen zudem, dass Forschung nicht nur für Wettbewerbsfähigkeit und Fortschritt große Bedeutung hat, sondern auch für unser tägliches Leben.“

 

Stimmen der Forscher

 

„Eine großartige Gelegenheit für die Forscher, ihre Arbeit vorzustellen und sich mit der Bevölkerung auszutauschen. Und für die Besucher die einzigartige Möglichkeit, Wissenschaft hautnah zu erleben – sie anzufassen, zu riechen und zu spüren.“ (Roberta Bottarin, Gewässerforscherin, EURAC Research) 

 

„Hinter Innovationen steht immer Forschung. Und Innovation und Forschung kann unsere Welt sicherer machen: Im Institut für Alpine Notfallmedizin erforschen wir zum Beispiel, wie man Unfälle im Gebirge vermeiden oder die Verunglückten besser behandeln kann. Das ist Forschung nicht nur für Spezialisten, sondern kommt allen zugute, die klettern, schifahren oder bergsteigen. Deshalb ist es wunderbar, auf der LUNA zeigen zu können, wie und warum wir forschen. Dafür lohnt sich die monatelange Vorbereitung.“ (Monika Brodmann, Notfallmedizinerin, EURAC Research)

 

 „Zwei Schulen, zwei Sprachen, 70 Arbeitsstunden und ein fantastisches Team, das etwas wirklich Einmaliges auf die Beine gestellt hat. Wenn ich unsere interaktive Smart City im Mini-Format betrachte, sehe ich all das. Ich sehe Menschen, Leidenschaft und Wissen. Ich glaube, dass noch viele solcher Projekte folgen.“ (Stefano Prosseda, Experte für innovatives Bauen, IDM Südtirol)

 

„Man müsste an mehreren Orten gleichzeitig sein können, damit man alles bestaunen kann, was die Kollegen der anderen Institute aufgebaut haben. Forscher und Besucher sprechen über alle Themen, die sie interessieren und die Begeisterung der vielen Kinder und Erwachsenen motiviert und inspiriert.“ (Walter Weissensteiner, Physiker und FabLab-Experte, IDM Südtirol)

 

„Für uns Wissenschaftler ist die Veranstaltung eine Brücke zu den Bürgern, die sich vielleicht manchmal fragen, was wir in unseren Laboren oder Hörsälen genau machen. Die LUNA bedeutet einen Dialog mit der Bevölkerung, und ich hoffe, wir alle gemeinsam haben die Besucher überzeugt, dass wissenschaftliche Forschung für die ganze Gesellschaft nützlich und wertvoll ist.“ (Francesco Comiti, Professor an der Fakultät für Naturwissenschaften und Technik, unibz)

 

„Die LUNA erlaubt uns, den Kreis zu schließen – die Veranstaltung ist End- und Anfangspunkt zugleich: Hier zeigen wir, wie unsere Forschung der Bevölkerung dient, und die Besucher weisen uns die Richtung für unsere zukünftige Arbeit.“ (Demis Basso, Professor an der Fakultät für Bildungswissenschaften, unibz)

 

 

Bozen, 30.09.2016

Das Gesamtbild der Südtiroler Forschung

127 Stationen in ganz Bozen - das „Big Picture” der Wissenschaftler nimmt Gestalt an

Normalerweise sind die Bozner Wissenschaftler in ihren Laboren, in ihren Büros der Forschungszentren oder in den Hörsälen der Universität zu finden. Am Freitag, 30. September, während der Langen Nacht der Forschung (LUNA), stehen sie dem Publikum Rede und Antwort und veranschaulichen, wie sich alle ihre Bemühungen zu einem großen Ganzen zusammenfügen. Das Gesamtbild und jedes seiner Einzelteile zeigen, wie Forschung Zukunft gestaltet. Die Wissenschaftler selbst erzählen dem Publikum, wie sie mit ihrer Forschung unsere Lebensqualität in ganz unterschiedlichen Bereichen steigern. An 16 Standorten in der ganzen Stadt können die Besucher von 17 bis 24 Uhr testen, spielen, experimentieren.


Nicht nur Science Fiction, sondern einen Blick in die reale Zukunft – das gibt es im NOI Techpark, wo sich das Publikum mithilfe von 3D Brillen in den Räumlichkeiten des künftigen Technologieparks umsehen kann. Die Lebensmittel von Morgen zeigen die Wissenschaftler der unibz in ihren Laboren. Im Forschungszentrum EURAC Research hingegen erwartet die Besucher Sofia, ein Mädchen, das im Jahr 2036 lebt. Sofia zeigt dem Publikum, in Augmented Reality, ihre Welt – unsere Zukunft. Wie wird sich Bozen in den nächsten 20 Jahren verändern?

 

Die 127 Aktivitäten der Langen Nacht der Forschung und das komplette Programm gibt es im Internet unter www.langenachtderforschung.it. Unter „myLUNA“ kann man sich dort auch sein eigenes Programm zusammenstellen und speichern. Alle Standorte sind durch kostenlose Shuttlebusse verbunden, die im 15-20 Minutentakt verkehren. Einige der Busse sind mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellenbusse. Die Busrouten sind ebenfalls im Internet abgebildet.

 

Die Organisatoren der LUNA 2016 sind EURAC Research, unibz und IDM Südtirol. Hauptsponsor der Initiative ist die Europäische Kommission. Finanziell unterstützt wird die Veranstaltung in Bozen außerdem von der Stiftung Südtiroler Sparkasse, die Schirmherrschaft hat die Stadtgemeinde Bozen übernommen.

 

Bozen, 28.09.2016

Noch eine Woche bis zum „Big Picture“ der Bozner Forschungslandschaft

Unter lebhafter Publikumsbeteiligung gab es heute auf dem Bozner Musterplatz einen Vorgeschmack auf die Lange Nacht der Forschung nächsten Freitag

Forscher, große und kleine Passanten und der Bürgermeister Renzo Caramaschi – sie alle waren heute Vormittag Teil eines „Big Pictures“, eines großen Ganzen auf dem Bozner Musterplatz. Gemeinsam haben sie das diesjährige Motto der Langen Nacht der Forschung (LUNA) im wahrsten Sinne des Wortes mit Leben gefüllt (siehe Fotos). Das Bild konnte nur im Zusammenspiel aller entstehen und doch kam es auf jeden einzelnen an: So funktioniert Forschung. Wie die Bozner Wissenschaftler mit Kollegen aus aller Welt Lösungen für die globalen Problemen der heutigen Zeit hier vor unserer Haustür in Bozen erarbeiten, zeigen sie dem Publikum am nächsten Freitag von 17 - 24 Uhr an 16 Standorten in der ganzen Stadt – auf interaktive und unterhaltsame Weise.

LUNA steht unter der Schirmherrschaft der Stadtgemeinde Bozen. Gefördert wird LUNA von der Stiftung Sparkasse und der Europäischen Union.

 

Bozen, 24.09.2016

Vom Wimmelbild zum großen Ganzen

„The Big Picture“: Vorgeschmack auf die Lange Nacht der Forschung auf dem Bozner Musterplatz

Wer unten steht, sieht nur die, die neben ihm stehen. Wer von oben schaut, sieht Gewimmel. Doch auf einmal ergibt das Durcheinander ein klares Bild: Wie der Blickwinkel Dinge verändert, kann am eigenen Leib erfahren, wer am Samstag 24.9. um 10.30 Uhr auf dem Bozner Musterplatz vorbeischaut.

 

Die Aktion eine Woche vor der Langen Nacht der Forschung (LUNA) erläutert auf humorvolle Weise das diesjährige Motto des Großereignisses:  „The Big Picture“ – das große Ganze. Hauptfiguren – beim Vor-Event wie bei der LUNA am 30. 9. – sind die Boznerinnen und Bozner.

 

Am Samstagvormittag gibt es von 9 – 12.30 Uhr das druckfrische Programm, ein kleines Dankeschön für alle, die bei der Aktion mitmachen und reichlich Gelegenheit zum Gespräch mit den LUNA-Organisatoren von EURAC Research, unibz und IDM Südtirol über die Forschungshighlights knapp eine Woche später.

 

LUNA steht unter der Schirmherrschaft der Stadtgemeinde Bozen. So wird auch Bürgermeister Renzo Caramaschi Programmhefte verteilen und das Gespräch mit den Bürgern über Forschung und Entwicklung suchen. Gefördert wird LUNA von der Stiftung Sparkasse und der Europäische Union.

LUNA - Das Programm ist online

Alles zum nächtlichen Großereignis am 30. September in Bozen auf einen Klick

Bald ist es so weit: Am Freitag, 30. September laden die Bozner Wissenschafts- und Innovationsstätten Groß und Klein dazu ein, eine ganze Nacht lang mit auf Forschungsmission zu kommen. Alle Programmpunkte der fünften Langen Nacht der Forschung, der „LUNA 2016“, sind ab sofort online. Unter www.langenachtderforschung.it kann das Programm nach Standort, aber auch nach Kriterien wie „Gratis Verkostung“ und „Musik“ oder „Besonders für Kinder geeignet“ durchsucht werden. Wer nichts dem Zufall überlassen will, kann sich schon vorab seinen eigenen nächtlichen Forschungsrundgang im Internet zusammenstellen, speichern und ausdrucken oder mailen.

 

Insgesamt 16 Forschungsstandorte öffnen am Freitag, 30. September von 17 Uhr bis Mitternacht dem breiten Publikum ihre Pforten. Ihr Motto in diesem Jahr „The Big Picture“ beschreibt, was Forschung unter anderem bedeutet: Bis in kleinste Details vordringen ohne sich darin zu verlieren und dabei das große Ganze im Blick behalten. Alle wissensdurstigen Entdecker können sich jetzt schon vorbereiten und die 127 interaktiven Stationen der LUNA 2016 im Internet genauer studieren. Unter „myLUNA“ kann man sich sein eigenes Programm zusammenstellen, das - ausgedruckt oder per Mail verschickt – auch im Forschungsfieber der „Langen Nacht“ nicht mehr verloren geht. Der Eintritt beziehungsweise die Teilnahme an allen Aktivitäten ist kostenlos.

 

Auf der Internetseite kann die LUNA 2016 auch nach Standorten durchforstet werden. Neben den drei Organisatoren EURAC Research, unibz und IDM Südtirol sind die Forschungspartner die Agentur für Bevölkerungsschutz, Alperia, Claudiana, ECO-Research, KlimaHaus Agentur, Krankenhaus, Microgate, Museion, Naturmuseum Südtirol, NOI Techpark, Pegelstation Talfer, STA – Südtiroler Transportstrukturen AG, Wasserstoffanlage IIT, Land- und forstwirtschaftliches Versuchszentrum Laimburg, Fraunhofer Italia.

 

Busse, darunter mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellenbusse, bringen die Besucher im 15-20 Minutentakt kostenlos zu allen Standorten der Langen Nacht der Forschung. Die Busrouten sind im Internet abgebildet.

 

Bozen feiert die Lange Nacht der Forschung nicht alleine: In 250 europäischen Städten öffnen in dieser Nacht Forschungszentren und Universitäten ihre Türen. Der Hauptsponsor ist – auch für Bozen – die Europäische Kommission. Finanziell unterstützt wird die Veranstaltung in Bozen außerdem von der Stiftung Südtiroler Sparkasse und vom Land, und sie steht unter der Schirmherrschaft der Stadtgemeinde Bozen.